11.06.2024

Neue Delegierte für die Landessynode gewählt

Zwei theologische und zwei nicht-theologische Abgeordnete vertreten den Kirchenkreis Aachen

Alle neu gewählten Landessynodalen und ihre Stellvertretenden (v.l.): David Offermanns, Claudia Immendorf, Dr. Monica Schreiber, Pfarrerin Renate Fischer-Bausch, Pfarrer Axel Neudorf, Malte Duisberg, Cornelia Carl, Dr. Matthias Quarch, Dr. Britta Rosen.
Alle neu gewählten Landessynodalen und ihre Stellvertretenden (v.l.): David Offermanns, Claudia Immendorf, Dr. Monica Schreiber, Pfarrerin Renate Fischer-Bausch, Pfarrer Axel Neudorf, Malte Duisberg, Cornelia Carl, Dr. Matthias Quarch, Dr. Britta Rosen. (Foto: C. Braun)

Bei der außerordentlichen Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Aachen am vergangenen Samstag wurde nicht nur eine neue Superintendentin gewählt. Auch die Abgeordneten des Kirchenkreises für die in der Regel einmal jährlich stattfindende Landessynode mussten bestimmt werden. Die neue Superintendentin, Pfarrerin Verena Jantzen, ist aufgrund ihres Amtes grundsätzlich eine der Landessynodalen ihres Kirchenkreises. Der Kirchenkreis entsendet insgesamt vier Personen in die Landessynode: einen weiteren Theologen und zwei Laien. 

Als Theologischer Abgeordneter wurde gewählt Pfarrer Axel Neudorf aus der Kirchengemeinde Stolberg. Als nicht-theologische Abgeordnete wurden gewählt Dr. Britta Rosen aus der Lydia-Gemeinde Herzogenrath und Claudia Immendorf aus der Kirchengemeinde Stolberg.

Stellvertretende theologische Abgeordnete sind jetzt Pfarrerin Renate Fischer-Bausch (Lydia-Gemeinde Herzogenrath) und Pfarrerin Dr. Monica Schreiber (Aachen-Süd). Die stellvertretenden nicht-theologischen Abgeordnetenpositionen haben David Offermanns (Aachen-Nord), Malte Duisberg (Trinitatis-Kirchengemeinde Schleidener Tal), Dr. Matthias Quarch (Aachen-Süd) und Cornelia Carl (Roggendorf) inne. 

Die Amtszeit der neue gewählten Landessynodalen beginnt nach der Kreissynode des Kirchenkreises Aachen im Herbst. Bei dieser Synode werden auch die bisherigen Landessynodalen verabschiedet, die das Amt nicht wieder übernehmen: Axel Schneider, Susanne Degenhardt und Pfarrer Jens-Peter Bentzin.

Stichwort: Die Landessynode

Die Landessynode ist das oberste Leitungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland. Ihr gehören derzeit 198 stimmberechtigte Mitglieder an. Die Synode trifft wesentliche Entscheidungen für die rheinische Kirche, nimmt Stellung zu theologischen und gesellschaftlichen Fragen, entscheidet über Kirchengesetze und Haushalt. Die Landessynode setzt sich zusammen aus Abgeordneten der Kirchenkreise, den Superintendentinnen und Superintendenten, den Mitgliedern der Kirchenleitung – die übers Jahr die Geschicke der rheinischen Kirche verantwortet – sowie einigen berufenen Mitgliedern. Der Begriff Synode bedeutet Kirchenversammlung und findet nicht nur für die Landessynode Verwendung, auf der Ebene des Kirchenkreises entscheidet die Kreissynode. 

Aktuell findet eine digitale, außerordentliche Landessynode zur Zukunft der Kirchenlichen Hochschule Wuppertal statt. Die nächste ordentliche Landessynode ist für Januar 2025 im Maritim-Hotel Bonn geplant.

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