29.03.2018

Roswitha Rienäcker in die Leitung der Ev. Frauenhilfe im Rheinland gewählt

Neue stellvertretende Vorsitzende des Frauenverbands kommt aus dem Kirchenkreis Aachen - Als Synodalbeauftragte schon lange für Frauenfragen engagiert

Neuer Verwaltungsrat v. l. n. r.: Ursula Richarz, Rita Buß-Altmann, Monika Zilkenat-Sahler (Vorsitzende), Roswitha Rienäcker (stellv. Vorsitzende), Dagmar Müller (Leitende Pfarrerin), Dr. Sabine Zoske, Doris Siebert (Schatzmeisterin), Simone Pfitzner (Foto: EFHiR)

Neue stellvertretende Vorsitzende der Ev. Frauenhilfe im Rheinland e.V. ist Roswitha Rienäcker. Sie wurde am vergangenen Wochenende von der Delegiertenversammlung gewählt. Roswitha Rienäcker stammt aus der Ev. Kirchengemeinde Stolberg, leitet seit vielen Jahren den Kreisverband der Frauenhilfen Aachen und war seit 2007 Mitglied im Verwaltungsrat der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland e.V. und seit 2009 Schatzmeisterin. In ihrer neuen Aufgabe möchte sie die erfolgreichen Projekte und Aktionen der Frauenhilfe unterstützen und dazu beitragen, dass diese Arbeit in Kirche, Gesellschaft und Politik Beachtung findet.

Dagmar Müller als Leitende Pfarrerin wiedergewählt

Die Delegierten der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland e.V. wählten bei ihrer Versammlung Pfarrerin Dagmar Müller einstimmig für weitere acht Jahre zur Leitenden Pfarrerin des Verbandes. Frau Müller blickt auf eine arbeitsintensive Zeit zurück, in der die Herausforderungen des Strukturwandels im Verband sowie die wirtschaftliche Konsolidierung der diakonischen Einrichtungen im Mittelpunkt standen. „Zwei Dinge sind mir an unserem Verband besonders wichtig: zum einen, dass Glaube und Diakonie zusammen gehören, zum anderen die Verbandsstruktur als die Chance für die Kirche, auch in Zukunft handlungsfähig zu bleiben, wenn in 10 bis 15 Jahren nur noch die Hälfte der Pfarrstellen zur Verfügung steht", sagte die wiedergewählte Vorsitzende. Die Verbandsstrukturen wären dann ein Netz, das tragen könne. Die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland befände sich in einem tiefgreifenden Wandel. "Wir wollen durch neue Veranstaltungsformen (Frauenkirchentage, Pilgertage, Oasentage) alle evangelischen Frauen in unserer Landeskirche einladen. Zudem greifen wir aktuelle, politische Themen auf wie Klimawandel und Rechtspopulismus.“

Verband mit aktuell rund 20.000 Mitgliedern

Die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland e.V. (EFHiR) mit Sitz in Bonn vertritt die Interessen ehrenamtlicher evangelischer Frauen in der Rheinischen Landeskirche. Sie fördert und unterstützt Frauen bei ihren Aufgaben in Familie, Kirche, Gesellschaft und Beruf. Die EFHiR engagiert sich bei gesellschaftlichen und theologischen Themen und bietet eine lebendige Gemeinschaft engagierter Frauen, die aktiv in den Kirchengemeinden mitarbeiten. Zum Landesverband gehören 38 Kreisverbände mit insgesamt rund 20.000 Mitgliedern. Die EFHiR ist ebenfalls Trägerin mehrerer diakonischer Einrichtungen (Tagespflege, Mutter-Kind-Klinik Spiekeroog | Dünenklinik) sowie der Weiterbildungseinrichtung. Die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland e.V. ist Mitglied im Verband Evangelische Frauen in Deutschland e.V. (EFID).

Weitere Informationen unter: www.frauenhilfe-rheinland.de

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