17.08.2021

Ökumenische Notfallseelsorge im Kirchenkreis Aachen beendet Sondereinsatz "Flutkatastrophe"

Fast 120 Notfallseelsorger*innen waren 30 Tage lang im Einsatz - Ältere Menschen und Familien mit kleinen Kindern hatten die größten Probleme

In der ersten Phase nach der Flut waren Notfallseelsorgende vor allem in Notunterkünften und Ausgabestellen aktiv.
In der ersten Phase nach der Flut waren Notfallseelsorgende vor allem in Notunterkünften und Ausgabestellen aktiv. (Bild: Notfallseelsorge Aachen)

Die ökumenische Notfallseelsorge des Kirchenkreises Aachen hat in der Städteregion Aachen ihren Sondereinsatz „Flutkatastrophe“ bis auf konkrete Seelsorge-Anfragen beendet. Die Notfallseelsorge war insgesamt 30 Tage lang aktiv im Einsatz. In dieser Zeit wurden 117 Notfallseeelsorgerinnen und Notfallseelsorger inklusive Unterstützerinnen und Unterstützer eingesetzt. Diese haben insgesamt mehr als 2500 Stunden Seelsorge geleistet. 28 Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger aus anderen Kirchenkreisen haben die hiesigen Kräfte unterstützt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Telefonseelsorge waren unterstützend vor Ort.

Gespräche mit den Menschen in lila Westen wurden sehr gut angenommen

In einer ersten Phase waren die Seelsorgerinnen und Seelsorger vor allem in den Notunterkünften und an den Ausgabestellen aktiv. Dort wurde die Präsenz und das Gespräch mit den Menschen in den lila Westen sehr angenommen und geschätzt. In einer zweiten Phase, nach der Schließung der Notunterkünfte, waren die Seelsorgerinnen und Seelsorger vor allem mit Fahrzeugen des Roten Kreuzes unterwegs und sind so von Haus zu Haus gezogen, um die Menschen aufzusuchen und ihnen zu vermitteln, dass sich jemand um sie kümmert und auch zu ihnen kommt und sie nicht nur an den Ausgabestellen zu sprechen sind. Die Fahrzeuge waren als Multiprozessoren mit Betreuungspersonal, Sozialarbeitern, unterstützt von Studierenden der Sozialen Arbeit der Katho NRW und mit den Seelsorgern besetzt.

Verlust auch als Beschämung empfunden

In dieser Phase wurden viele Personen mit seelsorglichen Problemen angetroffen. Vor allem ältere Menschen, die es auch als Beschämung empfanden, alles, das sie sich in ihrem Leben aufgebaut hatten, verloren zu haben, waren immer wieder anzutreffen. Daneben hatten vor allem Familien mit kleineren Kindern die meisten Probleme mit der Situation.

Der Einsatz aller ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger war enorm und hoch engagiert und ihnen gilt ein ganz besonderer Dank. Viele von ihnen waren berührt und dankbar, diesen Dienst der Nächstenliebe tun zu dürfen. Gemeinsam haben die Seelsorgerinnen und Seelsorger den Einsatz mit einem Einsatzabschluss beendet.

(Text: Pfarrer Frank Ertel, Ev. Kirchenkreis Aachen)

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